Borderline – Verantwortungsfrage – Hospitalisierung

Borderliner oder eigentlich auch jede andere Person, die an einer Persönlichkeitsstörung erkrankt ist, schiebt gerne die Krankheit voran.

Sie ist der Grund für alles, was schief gelaufen ist.

Man kann ja nicht, da man krank ist, man ist ja so gehemmt. Man ist psychisch krank, bitte Mitleid.

Die Krankheit als Entschuldigung für alles vorzuschieben ist eine Unverschämtheit. Man versteckt sich dahinter, gibt alles ab.

Eine Gefahr, wenn diese “Kranken” sich helfen lassen. Sie wachsen in eine Opfer Rolle herein, die ihnen Mitleid und Aufmerksamkeit zusichert. Wieder draussen aus ihrem “sicherem” Umfeld wenden sie sich an ihr Umfeld, dass dem aber verständlicherweise ablehnend entgegentritt. Dadurch gekränkt wenden sie wieder an die vorherigen Helfer.

Wie wäre es, wenn auch diese Individuen Verantwortung übernehmen würden? Für Ihr handeln, denken und agieren mit der Umwelt.

Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Sprechen Sie so mal mit einer selbstmordgefährdeten Persönlichkeit. Die wird Ihnen danken und dann in nächster Gelegenheit aus dem Leben treten.

Ob Gewinn oder Verlust, das steht in Ihrer eigenen Ansicht.

Es gibt bei diesen Kranken einfach Momente, wo der Verstand nicht funktioniert, wo die Funktionalität heruntergefahren ist, oder schlimmer noch, gar kein wirkliches Bewusstsein vorhanden ist. Diesen Verantwortung zuzusprechen, halte ich doch für grob fahrlässig.

Der Druck Verantwortung zu übernehmen, kann unter Umständen sogar so weit gehen, dass das Krankheitsbild verschlimmert wird.

Aber prinzipiell bin ich auch gegen diese weinerlichen Typen oder Frauen, die nur Mitleid wollen und jammern. Die sind aber zu Hauf auch ausserhalb der psychatrischen Bereichs zu finden.

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Anmerkung vom 24.11.2009:
Im nachinein habe ich mir den Artikel noch einmal durchgelesen und muss erkennen, dass er zu scharf formuliert war und ein bißchen am Ziel vorbei geschossen ist. Deswegen hier die Entschärfung:

Es geht mir nicht darum, alle Borderliner, psychisch Kranken in einen Topf zu schmeissen und zu verurteilen. Dann kreuzigen und verbrennen.

Aber ich hätte wohl davon ausgehen sollen, dass es auch Surfer gibt, die als Erstes auf dieser Seite einsteigen und danach dann erst die anderen Artikel zum Thema lesen oder auch gerade nicht.

In dem Sinne Sorry. ,-)

Ich wollte auf die Gefahr der Hospitalisierung hinweisen. Menschen, Erkrankte, kommen heraus, natürlich noch nicht geheilt, denn das dauert je nach schwere, seine Jahre und finden ein Umfeld vor, dass nicht mit Verständnis reagieren wird. Die erste Reaktion, nach mehreren Verletzungen ist also, wieder zurückzugehen, sich wieder helfen zu lassen, die Verantwortung abzugeben.

Das ist ein Kreislauf, aus dem man nicht mehr rauskommt und durch den man auch nicht mehr richtig Fuss fassen kann in der “normalen” Welt. Es ist so, dass wer einmal in der Psychatrie war, auch immer wieder dorthin zurückkehrt. Auch wenn es Jahre dauern sollte.

Und davon handelte der Artikel eigentlich. Ich wollte, will, dass man sich erstmal hinsetzt und überlegt, ob man das nicht selber kann. Kriegt man es nicht wieder selber in den Griff? Nur mit Anstrengung und Willenskraft kann man die Verantwortung für sein Leben wieder bekommen. Nimmt man angbotene Hilfe immer und immer wieder an, kommt man da nicht mehr heraus.

Und aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es “Borderliner” gibt, die sich auf Grund der SVV Mitleid und Hilfe erwarten.

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